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„NICHT SCHLECHTER, SONDERN SMARTER – BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT IN KLEINEN UNTERNEHMEN“ am 9. Juli 2018 in der Eventkirche Dortmund

Am 9. Juli stellte das vom Land NRW und der EU/ESF geförderte Projekt „Überbetriebliches Gesundheitsmanagement im Einzelhandel“ ein neues Unterstützungsangebot für kleine und kleinste Unternehmen, insbesondere im Einzelhandel, vor.

Das Angebot besteht aus einer App zum Stressmonitoring, Coachings für die Mitarbeiter, Beratung für die Unternehmen und Trainings für Gesundheitsakteure, die Anlaufstellen für das betriebliche Gesundheitsmanagement werden möchten.

Das Angebot ist über die Deutsche Angestellten-Akademie, die Handelsverbände Westfalen-Münsterland und Ostwestfalen-Lippe sowie über den DGB Dortmund und ver.di Dortmund erreichbar.

 

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten gewinnt aufgrund der steigenden Belastungen und des demografischen Wandels eine immer bedeutendere Rolle. Gerade die kleinen Betriebe sind aber personell und zeitlich gar nicht in der Lage, eine systematische Gesundheitsförderung zu betreiben.

Im Rahmen des vom Land NRW und der EU geförderten Pilotprojektes „Überbetriebliches Gesundheitsmanagement im Einzelhandel“ haben daher die Deutsche Angestellten-Akademie Westfalen und die gaus gmbh Dortmund gemeinsam mit den Handelsverbänden NRW, ver.di und dem DGB niedrigschwellige BGM-Angebote für die kleineren Betriebe (nicht nur) des Einzelhandels entwickelt und erprobt.

Auf der Abschlusstagung des Projektes „Nicht schlechter, sondern smarter – Betriebliches Gesundheitsmanagement in kleinen Unternehmen“ am 9. Juli 2018 in der Eventkirche Dortmund wurde das im Projekt entwickelte Angebot der Öffentlichkeit vorgestellt und mit der Unternehmenspraxis sowie Vertretern der Handelsverbände und der Gewerkschaften diskutiert.

Das Angebot besteht im Einzelnen aus:

  • Stressmonitoring durch DOSIMIRROR: ein Selbstbeobachtungsinstrument, das Stress in der Arbeit und im Alltag auf einfache Art mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern reflektiert. Dabei werden Stressoren identifiziert, aber auch Ressourcen aufgezeigt.
  • Coaching durch die „Schnelle Hilfe“: eine externe Mitarbeiterberatung, die eine Telefonhotline mit persönlicher Beratung zu privaten, beruflichen und gesundheitlichen Fragestellungen und Belastungen kombiniert.
  • Organisationsberatung: Auf der Basis der zusammengefassten Ergebnisse des Stressmonitorings können Problemschwerpunkte im Unternehmen abgeleitet werden. Arbeits- und Organisationsberater erarbeiten mit dem Betrieb Gesundheitsstrategien und unterstützen bei der Umsetzung.
  • Training betrieblicher Multiplikatoren: Beschäftigte werden durch einen Onlinekurs darauf vorbereitet, Coaching auf Basis des Stressmonitorings DOSIMIRROR anzubieten. Eine „Grundausbildung“ zur Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement wird ebenfalls angeboten.

In der Summe ermöglicht die externe Unterstützung eine systematische Vorgehensweise, die sonst in einem kleinen Unternehmen kaum möglich wäre. Die einzelnen Module greifen ineinander und führen zu einem Maximum an Output bei einem Minimum an personellem Input.

 

Einen Überblick über das im Projekt entwickelte niedrigschwellige BGM-Angebot und den Text des Memorandum finden Sie in der aktuellen transfaer Zeitschrift: Download

 

Kontakt

Jana Hausmann

Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, DAA Ostwestfalen-Lippe

Herforder Str. 76, 33602 Bielefeld

0521 923618 -15, jana.hausmann[at]daa.de